08. Dezember 2019: Gipfeltrilogie im Allgäu mit anschließendem Konzertgenuss

12 Sektionsmitglieder unter Führung von Martha Hofberger machten sich bei strahlenden Sonnenschein und angenehmen Temperaturen auf den Weg vom Gasthof Sonnenklause (1060 m) auf teils eisigem Terrain zum Sonnenkopf (1712 m). Weiter ging es über den schneebedeckten Grat zum  Heidelbeerkopf  (1787 m) und – um die Trilogie zu vervollständigen – auf den 1833 Meter hohen Schnippenkopf. Auf dem gesamten Gratverlauf und bei der Gipfelrast konnte die grandiose Fernsicht zu Daumen, Nebelhorn, Hohen Ifen usw. genossen werden. Der Abstieg erfolgte Richtung Süden zum Gasthof Gaisalpe und auf einem schönen Panoramaweg zurück zum Parkplatz, der genau nach 6 Stunden wieder erreicht wurde. In Immenstadt kehrte die Gruppe im Bistro Relax ein, bevor es zum Konzert in der vollbesetzten Sankt-Nikolaus-Kirche ging. Dort sang Sektionsmitglied und Tourenleiter Fabian Altmann die Patroziniumsmesse von Mozart. Ein abschließender Hochgenuss!

10. November 2019: Einstein (1866 m), Pirschling (1634) und Schönkaler (1688 m) – Gipfel-Trilogie im Tannheimer Tal

Der Einstein, aufgrund seiner isolierten Position sehr prägnant wirkend und zudem ein famoser Aussichtsberg über dem Tannheimer Tal, wird gewöhnlich von Süden angegangen und viel seltener aus dem nördlich gelegen Steinacher Achental. Die neunköpfige Gruppe, geführt  von Martha Hofberger,  entschied sich für den Nordanstieg. Vom Parkplatz (1020 m) ging es über schneebedeckte Pfade, gefrorene Wiesen und vereiste Felsen in 2,5 Std. zum aussichtsreichen Gipfel des Einstein (1866 m). Nach einer ausgiebigen  Gipfelrast ging es südseitig in einem ausschweifenden Bogen in weiteren 2,5 Std zum Schönkahler (1688 m), auf dessen Weg noch der Pirschling (1634 m) überschritten wurde. Nach der zweiten Gipfelrast ging es in 1,5 Std. zum Parkplatz, und anschließend zur Einkehr in die nahe gelegene Fallmühle.

22. Oktober 2019: Über‘s Dammkar auf Predigtstuhl (1920 m) und Wörnerkopf (1979 m)

13 Sektionsmitglieder unter Leitung von Martha Hofberger gingen vom Mittenwald (960 m) über den Ochsenbodensteig, vorbei an der bereits geschlossenen Dammkarhütte, in 3 Stunden auf den 1920 m hohen Predigtstuhl. Der Abstieg durch die Rinne,  die mit Drahtseilen gesichert ist, verlangte absolute Konzentration. Zunächst ging es durch ein Schotterfeld, später auf schönem Wanderweg, vorbei an der Hochlandhütte (1623 m),  in 2 Stunden zum aussichtsreichen Wörnerkopf (1979 m). Nach einem Gipfelschnaps und einer kleinen Pause ging es wieder zurück zur Hochlandhütte, wo ausgiebig eingekehrt wurde. Nach der Stärkung wurde der Abstieg, vorbei am „Bankerl“ und weiter über die Fahrstraße, in Angriff genommen. Zwei Stunden später war der Ausgangspunkt wieder erreicht.

13. Oktober 2019: Von Schloss Linderhof auf den Brunnenkopf

Vom Parkplatz am Schloss Linderhof ging es unter Leitung von Konrad Ziegler etwa zwei Stunden durch den herrlich-bunten Herbstwald bergan Richtung August-Schusterhaus. Dabei gab es immer wieder schöne Ausblicke ins Ammertal und zur Esterbergkette. Etwa eine Viertelstunde vor Erreichen des Pürschlinghauses wendet sich der Weg scharf links nach Westen. Nun in stetigem Auf und Ab wanderten wir den sonnigen Südhang entlang. Auf einer freien Wiesenfläche machten wir Pause. Dabei hatten wir Blick zum Schloss und genossen die Aussicht zu den umliegenden Bergen. Weiter in westlicher Richtung zum Brunnenkopf und anschließend Einkehr am Brunnenkopfhaus. Mit den letzten Sonnenstrahlen ging es zurück zum Parkplatz. Mit der Freude über einen schönen Herbstausflug in den Bergen im Gepäck machte sich die achtköpfige Wandergruppe auf den Heimweg.

12. Oktober 2019: Familientour zum Laufbichlsee (2012 m)

Die neun Teilnehmer dieser von Ralf Beck geführten Familientour erlebten einen traumhaften Spätsommertag auf 2000 Meter Höhe. Vom Edmund-Probst-Haus unterhalb des Nebelhorns ging es im steten Auf und Ab in felsigem und teilweise nicht leicht zu laufendem Gelände bis zum Laufbichlsee. Insgesamt wurden bei einer Tourlänge von 9 km 450 Höhenmeter zurückgelegt. Bei Sommertemperaturen wurden von den Kindern Schneeballschlachten gemacht und Schneemänner gebaut. Ein kleiner Wermutstropfen kam zum Schluss, als wir wegen eines Schadens an der Bergbahn mit hunderten Leidensgenossen zwei Stunden warten mussten. Der guten Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch!

22. September 2019: Überschreitung der Hohen Munde

Eigentlich war diese Tour unter Leitung von Elisabeth Oswald ja schon zum Anfang des Monates geplant, aber schlechtes Wetter machte dem einen Strich durch die Rechnung. Auf Grund der Verschiebung mussten einige der Angemeldeten aber absagen, und so blieben nur noch ganze vier Teilnehmer übrig.  Auch wenn das zunächst etwas trübe Wetter erst nachmittags auf Spätsommer umstellte, konnte die Überschreitung wie geplant erfolgreich durchgeführt  werden. Der Aufstieg zum Hauptgipfel der Hohen  Munde (2662 m) erfolgt von Moos (Leutasch, ca. 1100 m) in 4 Std. Bei lebhaftem Wind erfolgte der Übergang zur Niederen Munde. Nach kurzer Rast und endlich wieder sommerlichem Wetter wurde der lange Abstieg ins Gaistal und der Rückweg zum Ausgangspunkt durch selbiges angegangen. Nach ca. 10 Std. war die Gruppe wieder am Ausgangspunkt.

20. – 22. September 2019: Dreitagetour in den Fanes-Dolomiten

Herrliches Spätsommerwetter begleitete die von Werner-Isi Guckert geführte achtköpfige Tourengruppe ins Fanes-Gebiet der Dolomiten. Von Perdü aus erfolgte zunächst der Aufstieg zur Faneshütte (2060 m), in der übernachtet wurde. Der nächste Morgen brachte den Aufstieg zur Scharte und führte zuletzt zum Teil scharf am Grad der Westwand entlang zum Gipfel des Heiligkreuzkogels (2907 m). Dabei ergaben sich herrliche Blicke zur Marmolata, die erst vor wenigen Wochen  bei einer  anderen Sektionstour unter derselben Leitung überschritten wurde.

10. – 14. August 2019: Tolle Tourentage in der wilden Pala

Sieben Teilnehmer unter Führung von Martha Hofberger machten sich am Samstag nach der langen Anfahrt mit dem Vereinsbus bei hochsommerlichen Temperaturen auf den Weg. Von Falcade aus ging es in ca. fünf Stunden und über 1600 hm zuerst durch „sattes Grün“, dann entlang des steinigen Dolomitenweges Nr. 2 – mit einem kleinen Gipfelabstecher auf den 2582 Meter hohen Sasso Arduni – zum Rifugio Volpi de Mulaz (2571 m).

Am Sonntagmorgen startete die Gruppe ohne Rucksack auf den 2906 Meter hohen Monte Mulaz, der in einer Stunde erreicht wurde und eine grandiose Aussicht auf die umliegenden Berge und das im Tal liegende Wolkenmeer bot. Weiter ging es mit schwerem Gepäck im ständigen Auf und Ab über Geröllfelder  und versicherte Steige über den Passo de Mulaz und den Passo delle Farangole. Atemberaubende Ausblicke boten sich der Gruppe, ehe sie das Rifugio Rosetta (2581 m) erreichte.

Um 5:15 Uhr am nächsten Tag bestiegen 4 Teilnehmer den 2743 m hohen Hüttengipfel, den „La Rosetta“ und bewunderten den Sonnenaufgang. Nach dem Frühstück ging es über die Hochfläche im Zentrum der Gebirgsgruppe (Altiplano delle Pala di San Martino) zum höchsten Punkt der Tour, auf die 2939 m hohe La Fradusta, einen aussichtsreichen Gipfel, der in einer Stunde auf leichtem Weg bestiegen wurde. Anschließend ging es weiter über den Pass Forc de Miel (2520 m) und den Passo di Canali (2469 m)  bis zum Rifugio Treviso (1629 m), das nach sieben Stunden erreicht wurde.

Schweißtreibend war der steile 600 Höhenmeter hohe Anstieg direkt von der Hütte auf den Forc delle Mughe (2244 m), der in leichter Kletterei, teilweise mit Drahtseilen versichert, bestiegen wurde. Nach einer verdienten Pause, ging es wieder steil bergab durch eine Geröllrinne zum Biwak Menegazzi (1737 m ) und weiter über grüne Wiesen, vorbei an der verlassenen Malga de Camp, zum Rifugio Scarpa, der letzten Übernachtungshütte der Gruppe. Am letzten Tag erfolgte der einstündige Abstieg ins Tal nach Frassene, anschließend erfolgte  mit dem Taxi die Rückfahrt zum Ausgangspunkt, wo schon der Vereinsbus zur Rückkehr nach Aichach wartete.

13. – 14. Juli 2019: Gratwanderung auf der Nagelfluhkette – Neun Gipfel an zwei Tagen

Umweltfreundlich mit der Bahn fuhr die 4-köpfige Gruppe unter Leitung von Mirjam Frede nach Blaichach. Bei durchwachsenem Wetter (Regenjacke an, Regenjacke aus) standen an Tag 1 vier Gipfel auf dem Programm:  Mittag (1.451 m), Bärenkopf (1.480 m), Steineberg (1.683 m) und Stuiben (1.749 m). Auf die Leiter zum Gipfel des Steinebergs verzichtete die Gruppe gern und nahm einen kurzen Umweg in Kauf, wollte doch keine(r) bazige Finger. Die Weitblicke zum Allgäuer Hauptkamm hielten sich in Grenzen, ebenso wie die Gipfelbrotzeit. Dafür: Regenjacke an! Ein bisschen anpacken musste man auf dem Weg zum Stuiben (Drahtseil). Auch dieser Gipfel gehörte der Gruppe allein.

Übernachtet wurde auf der Alpe Mittelberg. Dort gab`s – wen wundert´s – Kässpatzen (all you can eat)!

Nach ausgiebigem Frühstück startete die Gruppe an Tag 2 zügig, schließlich standen nochmals fünf Gipfel an: Sedererstuiben (1.737 m), Buralpkopf (1.772 m), Gündleskopf (1.748 m), Rindalphorn (1.822 m) und Hochgrat (1.834 m). Begleitet vom Läuten der Kuhglocken ging es am mitunter sehr schmalen Grat entlang. Anspruchsvolle Passagen zum Hinlangen und gemütliches Gehgelände gestalteten die Strecke äußerst abwechslungsreich. Richtig steil wurde es hinauf zum Rindalphorn. Das Wetter spielte mit, und endlich gab es schöne Aussichten zum Alpenhauptkamm und zum Bodensee. War es anfangs äußerst ruhig (niemand sonst am Sedererstuiben und Buralpkopf, erster Gegenverkehr vor`m Gündleskopf), war am Hochgrat richtig was los. Knieschonend ging es mit der Bahn runter nach Steibis, dort rein in den Bus nach Oberstaufen und mit dem Zug zurück nach Aichach.

09. Juni 2019: Ersatztour auf den Säuling (2047 m)

Ausgeschrieben war für diesen Termin ja eine Bergtour auf’s Rubihorn bei Oberstdorf, doch aufgrund der dort noch sehr unklaren Schneelage wurde das Ziel kurzfristig geändert. Und so machten sich die elf Teilnehmer unter Leitung von Elisabeth Oswald auf in die Ammergauer Alpen, um von Pflach (850 m) aus den 2947 Meter hohen Säuling zu besteigen. Bis zum Säulinghaus (1.720 m) erfolgte der Anstieg über einen einfachen Wanderweg, die letzten ca. 350 Höhenmeter erfolgten über einen teilweise mit  Ketten versicherten Steig zum Gipfel. Der Abstieg erfolgte, nach Einkehr im Säulinghaus, wie der Aufstieg – bei insgesamt „gnädigem“ Wetter eine erfolgreiche, wenn auch anstrengende, Tour.

02. Juni 2019: Bergmesse auf der Binsalm (1502 m) im Karwendel

Ein voller Erfolg war die groß in unserem Jahresprogramm angekündigte Bergmesse im Karwendel. Zwei Busse  brachten die 96 Teilnehmer von Aichach aus in die Eng. Auf der 2,5 Std. dauernden Anfahrt wurden Würstl, Brezen und Getränke verteilt. Frisch gestärkt machten sich Pfarrer Weigl aus Adelzhausen , die Sielenbacher „Nachwuchs“- Blaskapelle, Mitglieder der Sektion aber auch Nichtmitglieder auf den 40 Minuten dauernden Aufstieg zur Binsalm (1502m) .

Bei herrlichstem Sonnenschein zelebrierte  Pfarrer Eberhard Weigl hier die Messe – unter wolkenlosem  Himmel und vor der geschmückten Kapelle. Lesung und Führbitten brachten die 1. Vorsitzende der Sektion, Elisabeth Oswald und der Ehrenvorsitzende, Rudi Zanker vor, bevor Pfarrer Weigl ein mitgebrachtes Kreuz  und die Gemeinschaft segnete.

Der restliche Tag stand zur freien Verfügung, was jeder einzelne auf seine Art und Weise nutzte. Die sielenbacher Musiker zeigten ihr Können und unterhielten auf der Sonnenterasse der Binsalm die Dagebliebenen, sowie auch die „fremden“ Gäste. Eine Wandergruppe unter Führung von Elisabeth Oswald machte sich auf den Weg zum schneebedeckten westlichen Lamsenjoch (1940 m).  2 Teilnehmerinnen überschritten im Eiltempo die Hahnkamplspitze (2080m), die eine grandiose Aussicht auf die umliegenden Berge und das Zillertal bot. Rechtzeitig um 16.00 Uhr begaben sich die Teilnehmer zufrieden und von der Sonne verwöhnt auf die Heimreise.

26. Mai 2019: Weißwurstessen auf dem Schönberg (1620 m)

Eigentlich sollte es ja anspruchsvoll und ziemlich weglos auf den Kienberg bei Pfronten gehen, doch aufgrund der unbeständigen Wettervorhersage und der Anmeldung von sieben „Neuzugängen“, entschloss sich  Tourenleiterin Martha Hofberger kurzfristig  für eine Änderung des Tourenziels. So ging es auf den 1620 Meter hohen Schönberg bei Lengries. Von Fleck (890 m) aus wanderten die 19 Teilnehmer  in 1,5 Std. bis zur Einsattelung „Maria Eck“  (1469 m), wo man erstmals die Aussicht auf Ross- und Buchstein, Hirschberg und die Tegernseer Hütte genießen konnte. Weiter ging es im leichten Bergauf und Bergab am Kammrücken entlang, später  über steile Schneefelder zum aussichtsreichen Gipfel, der nach einer weiteren Stunde erreicht war. Am Gipfel wurden 39 Brezen 21 Dosen Radler/ Bier und 54 Stück Weißwürste verspeist. Der Gipfelschnaps hatte auch noch Platz und so ging es nach einer ausgedehnten Rast auf den südseitigen Abstieg, der über umgestürzte Bäume und matschige Pfade nach weiteren 2,5 Std die Rundtour beenden lies. Am Ausgangspunkt wieder  angekommen gab es noch leckeren mitgebrachten Kuchen – somit war es eine gelungene „Schmankerlwanderung“ mit 880 hm im Auf und Ab.

25. Mai 2019: Familienwanderung – Durch die Partnachklamm zum Eckbauer (1237 m)

20 Teilnehmer – 12 Erwachsene, 7 Kinder, ein Baby und zusätzlich ein Hund – nahmen an dieser ersten, von Ralf Beck geführten,  Famlienwanderung dieses Jahres Teil. Alle waren fasziniert von den tosenden Wassermassen der Partnachklamm. Anschließend kämpfte man sich tapfer die 500 Höhenmeter hoch zum wunderschön gelegenen Eckbauern, bei dem ausgiebig gerastet wurde. Zum Abschluss sausten die Kinder noch mehrmals die Sommerrodelbahn am Garmischer Skistadion hinunter. Das Wetter war ideal zum Wandern. Der für den Nachmittag angesagte Regen blieb – fast – aus.

15. Mai 2019: Ausweichtour auf Breitenstein (1661 m) und Geigelstein (1808 m)

Nachdem der Klettersteig am Tegelberg aufgrund der hohen Schneelage noch gesperrt ist, musste für die von der Sektion in Zusammenarbeit mit dem Sportfachgeschäft Heimatsport- Aichach geplante Tour auf den Tegelberg ein neues Ziel gefunden werden. Dies war dann der Breitenstein im Chiemgau. 24 Teilnehmer – teils mit Testmaterial von Deuter, Leki und Lowa ausgestattet – machten sich unter Leitung von Martha Hofberger bei herrlichem Sonnenschein von Ettenhausen/ Schleching (658m)  aus  auf den Weg zu einer  aussichts-reichen Rundwanderung. Nach 1,5 Std. kam die Gruppe an der Wuhrsteinalm vorbei, an der vier Teilnehmer den Aufstieg beendeten. Der Weiterweg führte die anderen Teilnehmer über Schneefelder und umgestürzte Bäume in weiteren 1,5 Std zum Gipfel. Hier wurde ausgiebig gerastet, bevor es über weitere Schneefelder zum Abstieg ging. Eine 5er Gruppe wählte den benachbarten 1808 Meter hohen Geigelstein als Zusatzziel, der mit einem Gegenanstieg von 250 Höhenmetern vom Joch aus  in 45 Minuten bewältigt wurde. Das lange steile Schneefeld auf dem Abstieg zur Alm nutzen viele zur Abfahrt – stehend, sitzend oder liegend – und hatten ihren Spaß dabei. Auf der Wuhrsteinalm wurde noch eingekehrt wo man  Sonne, Essen und Trinken genießen konnte, bevor es in weiteren 45 Minuten über den Fahrweg zum Ausgangs-punkt zurück ging.

11. Mai 2019: Tour auf den Staffel (1532 m)

Diese, schon für Ende April geplante Tour auf den Staffel (1532 m; Bayerische Voralpen) konnte aufgrund der damals starken Schneefälle nicht durchgeführt werden. Tourenleiter Konrad Ziegler legte daraufhin einen Ersatztermin fest. Und so erfolgte diesmal der Aufstieg bei besten Bedingungen über die Westseite – bei überraschend schneefreien Pfaden. Im oberen Viertel ging es aus dem Wald in offenes Gelände, wo es bereits kräftig an den Hängen blühte. Viele Enziane, Schlüsselblumen und Leberblümchen säumten den Weg. Nach etwa zweieinhalb Stunden war der Gipfel erreicht. Von hier bot sich ein herrlicher 360° Panorama-Blick. Nach einer ausgiebigen Pause erfolgte der Abstieg  ostseitig über sehr abwechslungsreiche Pfade und nach ca. zwei Stunden war der Ausgangspunkt wieder erreicht. Insgesamt eine leichte und lohnende Runde!

16. Dezember 2018: Winterliche Wanderung auf den Hochries (1588 m)

Das war nun endgültig die letzte Bergwanderung  unserer Sektion  in diesem Jahr. Unter Leitung von Martha Hofberger starteten sechs Teilnehmer und zwei Hunde vom Parkplatz Spartenau (733 m) im Chiemgau zunächst bei angenehmen winterlichen Temperaturen. Trotz des Schneesturms, der während des Aufstiegs einsetzte,  wurde das direkt auf dem Hochries-Gipfel thronende Hochrieshaus erreicht. Nach einem Gipfelschnaps (nicht für die Hunde!) und einer kleiner Stärkung in der warmen Hütte, erfolgte der Abstieg auf demselben Weg. In Bad Feilenbach wurde anschließend der Waldweihnachtsmarkt im Kurpark besucht, wo man sich mit Punsch und Glühwein erwärmte und die handwerklichen Verkaufsstände begutachtete.

06. – 07. Oktober 2018: Wanderung mit Klettereinlage zur Ackerlspitze (2329 m)

Schwer beladen starteten die sieben Teilnehmer der von Martha Hofberger geführten Zweitagestour von Going im Wilden Kaiser aus in Richtung Ackerlhütte (1446 m). Nachdem die Selbstversorgerhütte der Sektion Kitzbühel erreicht war, konnte man sich ausgiebig an Sonne, Bier und dem selbst zubereiteten Abendessen laben. Nebel und leichter Nieselregen am nächsten Tag begleitete die Gruppe auf ihrem Weg zum Gipfel, der mit leichtem Klettergelände (I-II) aufwartete.  Die Gipfelrast aber fiel witterungsbedingt kurz aus, bevor es weiter in Richtung Fritz-Pflaum-Hütte (1866 m) ging, durch das Griesner Kar und mit 250 Höhenmeter Gegenanstieg durchs kleine Törl (2101 m). Weiter ging’s über den Gildensteig und das Hochgrubachtal zurück zur Ackerlhütte, die nach 6:30 Std. endlich erreicht war. Hier genoss man nochmals frischen Kaffee und die restlichen Kuchen-Köstlichkeiten, bevor der endgültige Abstieg ins Tal erfolgte.

03. – 05. August 2018: „Südtiroler Schmankerl“: Plattkofel (2969 m) + Piz Boe (3152 m)

Den Sonnenaufgang  auf dem Gipfel des Piz Boe (3152 m) zu erleben, das war das erklärte Ziel, das sich die zwölf Teilnehmer an der von Werner-Isi Guckert geführten Mehrtagestour in Südtirol gesetzt hatten. Zunächst aber wurde noch am Anreisetag der dem Sellamassiv benachbarte Plattkogel bestiegen. Dem folgte eine Übernachtung in der am Fuße des Berges liegenden Plattkofelhütte. Weiter ging es am nächsten Morgen über den August-Friedrich-Weg, über das Sellajoch und durch das Val de Lastise zur Capanna Piz Fassa (3152m), die direkt auf dem Gipfel des Piz Boe steht. 1600 hm mussten bewältigt werden, bis nach 10 Stunden die Hütte erreicht war. Die Übernachtung in diesem Taubenschlag war zwar eng, aber abgerundet durch einen echten, urbanen Hüttenabend mit herrlichem Sonnenaufgang am nächsten Morgen.

05. August 2018: Aggenstein (1985 m)

Anscheinend sind doch viele unserer Bergwanderer in den Ferien – oder war es die derzeitig andauernde Hitzeperiode, die abschreckte? Was sonst könnte der Grund dafür sein, dass sich nur drei Teilnehmer fanden für die doch recht abwechslungsreiche Wandertour auf den Fast-Zweitausender Aggenstein im Tannheimer Tal. Der wurde in diesem Fall von Süden aus angegangen, vom Parkplatz Grän-Lumberg in 1140 m Höhe. In steilen Serpentinen führt der Pfad zunächst bis zur Bad-Kissinger Hütte (1790 m) und weiter über leichte, stahlseil-versicherte Kletterei zum Gipfel, der nach 2:30 Std. erreicht war. Hier störte nur die Unmenge ausfliegender Ameisen den eindrucksvollen Rundblick auf Gimpel, Rote Flüh und Co. Zurück ging’s auf selbem Weg, nicht ohne der Hütte noch einen nahrhaften bzw. erfrischenden Besuch abzustatten.

23. – 24. Juni 2018: Birnhorn (2634 m) + Hochzint (2246 m) + Sonnwendfeier auf der Passauer Hütte

Gleich 1900 Höhenmeter Aufstieg am Stück – ganz schön anstrengend für die achtzehn Teilnehmer, die unter Leitung von Martha Hofberger zur diesjährigen Sonnwendfeier aufbrachen. Erstes Ziel war die Passauer Hütte, die vom ehemaligen Aindlinger Michael Faber bewirtschaftet wird. Bis hier mussten von Leogang ausgehend allein schon 1300 Höhenmeter überwunden werden. Dem folgten gleich anschließend weitere 600 Höhenmeter, zunächst über steile Schneefelder, abschließend über einen Klettersteig, um den Gipfel des Birnhorns (2634 m) zu erreichen. Zurück auf der Hütte entfachten die Leoganger Bergwachtler, die sich ebenfalls zahlreich auf der Hütte eingefunden hatten, bei Einbruch der Dunkelheit am Grat zum nahen Hochzint das Johannifeuer.  Leichter Regen konnte der Stimmung nichts anhaben und so feierte man viele Stunden die Sommersonnwende und den Gipfelerfolg. Nach einem ausgiebigen Frühstück bestiegen die Bergsteiger am Sonntag  den Gipfel des Hochzint (2246m), und anschließend bewunderten sie das „Melkerloch“, ein sagenumworbenes Felsentor mit 6 Meter Höhe und 15 Meter Breite zwischen Hochzint und Birnhorn, bevor  der lange Abstieg zurück ins Tal erfolgte.

10. Juni 2018: Weißwurstfrühstück auf dem Hasentalkopf (1797 m)

Eisgekühltes Bier, frische Brezen und köstliche Weißwürste auf dem 1797 Meter hohen Hasentalkopf  in den Ammergauer Alpen – selber schuld, wer nicht dabei war! Aber auch für die neun Teilnehmer bei dieser von Martha Hofberger geführten Tour gab’s das nicht ganz umsonst. Drei Stunden mussten schon investiert werden, um durch das Sägertal auf breitem Forstweg zunächst zum Bäckeralmsattel und anschließend auf schmalen, wenig begangenen und schließlich recht steilen Pfaden den Gipfel zu erreichen.  Umso besser schmeckte dann auch die mitgeschleppte Brotzeit, gewürzt noch mit wunderbaren Ausblicken ins Herz der Ammergauer Alpen. Beendet wurde die Rundwanderung nach insgesamt 6 Gehstunden über das Lösentaljoch (1682 m) zurück zum Ausgangspunkt.

09. Juni 2018: Familienwanderung auf den Kranzberg

Ralf Beck zeichnete für die erste Familientour des Jahres auf den Kranzberg bei Mittenwald verantwortlich. 11 Kinder mit 10 Elternteilen kämpften sich bei herrlichem Sommerwetter, teils über einen Barfußpfad, auf den Gipfel. Nach der ausgiebigen Gipfelrast erfolgte der Abstieg mit Sprung in das kühle Nass des Ferchensees. Bei der gemütlichen Einkehr im Sonnhof bot sich der Gruppe ein herrliches Karwendelpanorama. Die Kinder hatten vom Baden noch nicht genug und kühlten sich vor der Heimfahrt auch noch im Lautersee ab.

31. Mai 2018: Einsame Tour auf den Miesing

Leider nur drei Teilnehmer nutzten den Feiertag, um mit Jonny Listl die 1000 Höhenmeter zum Gipfel des Miesing zu wandern. Von Aichach ging’s zunächst mit dem Zug nach Geitau, von dort über Schellenbergalm, Soinsee und Tiefentalalm zum Miesingsattel. Nach dem Gipfelsturm führte die Tour weiter zum Taubensteinhaus. Fünf Stunden Wanderzeit auf der ruhigen Seite der ansonsten überlaufenen Tour zur benachbarten Rotwand –  ein sehr schöner Bergtag.

01. Mai 2018: Gedenkwanderung zur Notkarspitze (1989 m)

Am 01. Mai 2017 – also genau heute vor einem Jahr – verstarb völlig unerwartet unser Erster Vorsitzender Rainer Reith. Die erste Wandertour in dieser Saison sollte daher auf Rainer’s  Lieblingsberg, die 1889 Meter hohe Notkarspitze im Ammergebirge gehen. Am Ausgangspunkt Ettaler-Sattel (900 m) trafen sich die zahlreichen Teilnehmer und gelangten nach gut drei Stunden über die beiden vorgelagerten Gratgipfel Ochsensitz (1515 m) und Ziegelspitz (1719 m) zum 1989 Meter hohen Gipfel der Notkarspitze. Hier wurde in einer kleinen Feier der verstorbenen Sektionsmitglieder gedacht. Der unangenehme feuchte Nebel und die doch etwas arg niedrige Temperatur luden nicht gerade zu einem längeren Verweilen ein, und so machten sich die Teilnehmer bald schon  an den Abstieg ins Giesenbachtal, um  den Ausgangspunkt wieder zu erreichen.

12. – 15. August 2017: Steinernes Meer und Funtenseetauern (2578 m)

11 Mitglieder unserer Sektion wanderten 4 Tage am Königssee. Am Samstag ging es bei Nieselregen mit dem Schiff über den Königssee nach Salet, von dort am Obersee vorbei in 4 Std. zur Wasseralm, wo übernachtet wurde. Auf Grund der Wettervorhersage wurde kurzerhand die Tour „umgeschmissen“ und so ging es am Sonntag bei bedecktem Himmel über das Halstörl (1719m) vorbei am Schwarzen- und am Grünsee in 5 Std. zum Kärlingerhaus. 8 Teilnehmer wanderten nach einer kurzen Rast in 1,5 Std. auf den hüttennahen Viehkogel (2158m). Am darauffolgenden Tag ging es frühmorgens um 6.45 Uhr auf die lange Wanderung durch das Steinerne Meer. Die Gruppe entschied sich auf Grund der Länge der Tour, sich zu teilen. 5 Teilnehmer entschieden sich über die Hochbrunnsulzen das
Steinerne Meer in 8 Std. zu durchqueren, währenddessen machte sich der Rest der Gruppe auf den Weg, den Gipfel des Funtenseetauern (2578m) zu besteigen. Hier genoss man nach 4 Std. Aufstieg das grandiose Panorama und die tolle Fernsicht. Anschließend durchquerten die Teilnehmer das Steinerne Meer über die Niederbrunnsulzen und kamen erschöpft aber zufrieden nach einem 12 Std.-Tag zur Wasseralm, wo nochmals übernachtet wurde. Wieder bei Kräften ging es am Dienstag in 4 Std. bei heißen Temperaturen zur aussichtsreich gelegenen Gotzenalm, direkt gegenüber dem “ Watzmann“. Hier wurde ausgiebig zu Mittag gegessen, ehe man über den Aussichtspunkt „Feuerpalfen „(1741m) den langen Abstieg nach Schönau in Angriff nahm und nach 9 Std.am Parkplatz eintraf.

05. August 2017: Überschreitung der Rohnenspitze (1990 m)

Super Tour – leider nur mit 3 Teilnehmern! Vermutlich lag’s an der Urlaubszeit, ganz sicher aber auch an der kurzfristigen, witterungsbedingten Vorverschiebung der Tour, dass einige Angemeldete dann doch absagen mussten. Für die Teilnehmer allerdings lachte die Sonne, als es vom Parkplatz der Zöblen-Rohnenlifte (1050 m) im Tannheimer Tal zunächst die 780 hm durchs Pontental zum Zierlesegg (1830 m) hinauf ging. Hier wurde, kurz vor dem Gipfelaufschwung, noch eine ausgiebige Rast eingelegt – v.a. wegen des großartigen Ausblicks von dem versteckten Hüttchen aus, an dem die meisten Wanderer ahnungslos vorbei gehen (bitte diesen Tipp nicht weitergeben!). Die restlichen 160 hm, teils über leichten Fels und Schutt,  waren dann nur das Vorspiel zur obligatorischen Gipfelrast mit bestem Fernblick. Der Rückweg führte dann über den Nordrücken des Berges durch weite Latschenfelder und über schuttige Steige zurück ins Tal zu Eiskaffee, Weißbier und köstlichem Obstkuchen.

15. – 16. Juli 2017: Von Sölden zum Timmelsjoch – eine hochalpine Wanderung im Ötztal

Hoch hinauf ging es bei dieser zweitägigen hochalpinen Wanderung, die 8 Teilnehmer unter Leitung von Elisabeth Oswald von Sölden zum Timmelsjoch führte. Zunächst mussten von Sölden aus (ca. 1300 m) gut 1400 hm überwunden werden, um das perfekt auf dem Gipfel liegende Brunnenkogelhaus (2737 m) zu erreichen. Schon auf diesem Anstieg  waren, trotz noch nicht ganz perfektem Wetter, traumhafte Ausblicke ins Tal möglich. Nach der Hütten-Übernachtung startete die Gruppe in Richtung Timmelsjoch, wobei der 2970 Meter hohe  Rötkogel gleich mitgenommen wurde. Nach 5 Stunden war das Ziel erreicht und in weiteren 2 Stunden erfolgte der Abstieg nach Zwieselstein-Sölden. Trotz des manchmal etwas kalten Windes – eine wunderschöne Tour!

24. – 25. Juni 2017: Sonnwendtour in den Kitzbüheler Alpen

Nur 9 Teilnehmer wollten in diesem Jahr die ansonsten immer ausgebuchte Sonnwendtour mitmachen. Diese aber machten sich unter Leitung von Elisabeth Oswald bei besten Wetterbedingungen auf, um von Kufstein-Ebbs aus (ca. 500 m) zur Vorderkaiserfelden-Hütte (1388 m) zu gelangen. Nur 2 Stunden wurden für die knapp 900 hm benötigt – und so entschloss man sich, gleich noch den erst für den nächsten Tag geplanten Gipfel mitzunehmen. So mussten weitere 600 hm überwunden werden, um die 1997 m hohe Pyramidenspitze zu erklimmen, was einschließlich Auf- und Abstieg zur Hütte weitere 4 Stunden in Anspruch nahm. Zum Dank für die Anstrengung konnten am Abend einige schöne Sonnwendfeuer vom benachbarten Wilden Kaiser bewundert werden. Der folgende Tag brachte dann die angekündigte Wetterverschlechterung. Trotzdem konnte noch die Naunspitze (1633 m) bestiegen werden, bevor es dann recht feucht ins Tal hinab ging. Insgesamt: ein sehr schönes Wochenende.

11. Juni 2017: Anspruchsvolle Wanderung auf den Entschenkopf (2043 m)

11 Teilnehmer haben sich am Sonntag bei bestem Wetter auf dem Weg ins Allgäu gemacht. Von Reichenbach (ca. 880 m), in der Nähe von Oberstdorf, ging es vorbei an der Gaisalpe und der Rubihütte zum Falkenjoch (ca. 1660 m). Von dort die letzten ca. 400 hm durch steile Latschengassen, über Schutt und vereinzelte leichte Kletterstellen zum Gipfel des Entschenkopfes (2043m). Nach 3,5 Std. Aufstieg über gut 1150 hm war die ausgiebige Gipfelrast wirklich verdient.  Der Abstieg erfolgte  vorbei an den beiden Gaisalpseen zurück zur Gaisalpe. Nach einer weiteren Rast ging’s auf  bekanntem Weg zurück zum Parkplatz.

21. Mai 2017: Frühjahrs-Wanderung auf die Salmser Höhe (1254 m)

Das nennt man „Hahn im Korb“ – Jonny Listl mit sechs Damen unserer Sektion auf Frühjahrstour zur Salmser Höhe. Der Ausgangsort Oberstaufen wurde umweltschonend mit dem Zug erreicht. Danach folgte bei wechselhaftem Wetter ein ca. 500 hm-Aufstieg über Almen und Wiesen bis zum Gipfel und wieder zurück. Auch diese Tour endete wieder mit einer zünftigen Einkehr, diesmal in der Moorhütte. Ein gelungener Wandertag!

25. September 2016: Bei bestem Wetter auf das Hintere Sonnwendjoch (2000 m)

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, dies gilt  auch für diese eigentlich schon für die Vorwoche  geplante Tour;  und  so startete die kleine Vierergruppe wetterbedingt eben etwas verspätet, dafür aber bei besten Bedingungen. Von der Ackerlalm aus aufsteigend bot dieser freistehende Berggipfel eine grandiose Fernsicht auf den Alpenhauptkamm im Süden und auf die Bayerischen Vorberge im Norden. Eine rundum gelungene Tour.

11.September 2016: Durch die große Wolfsschlucht zum Schildenstein (1613 m)

Nachdem die schon für Anfang August geplante Tour den sintflutartigen Regenfällen damals zum Opfer fiel, konnte sie jetzt bei bestem Spätsommerwetter nachgeholt werden. In einer kleinen Fünfergruppe ging es vom Wanderparkplatz Wildbad Kreuth (790 m) zunächst nach Siebenhütten und weiter über die Große Wolfsschlucht zum Schildenstein (1613 m) – schweißgebadet, aber mit prächtiger Aussicht bei angenehmen Temperaturen. Beim Abstieg wurde in der Königsalm (1114 m) eingekehrt, bevor es über über die Geißalm und am  Hohen Gernberg vorbei zurück ging zum Ausgangspunkt.

26.-28. August 2016: Gebietsdurchquerung Glarnerland

Vor vier Jahren war diese Tour schon einmal ausgeschrieben – und die Nachfrage war damals so groß, dass nicht alle Interessenten teilnehmen konnten. Daher erfolgte in diesem Jahr die zweite Auflage. Auch diesmal überquerte die Gruppe – Aichacher und schweizer Freunde – in drei Tagen die Bündner Voralp von Brigels im Vorderrheintal nach Elm ins Glarnerland. Bei insgesammt 2000 Hönenmeter im Auf und auch im Abstieg wurde unter anderem auf der legendären Biefertenhütte genächtigt. Bei bestem Wetter ergab sich bei der Überschreitung der bis zu 2600 Meter hohen Jöcher und Pässe so mancher überraschende Tiefblick auf schöne Seen und Täler.

02. Juli 2016: Höllentalklamm und Stangensteig

Eigentlich sollte diese Tour ja planmäßig über das Höllental und das Hupfleitenjoch auf den Osterfeldkopf führen. Doch die Wettervorhersage war schlecht und nur beim Aufstieg durch die Klamm zur Höllentalangerhütte konnten die fünf Teilnehmer noch etwas Sonne genießen. Bei der Hütte angekommen zeigte sich der Weiterweg schon ab den Knappenhäusern in dichten Wolken, und so entschloss sich die Gruppe zum Abstieg, für den man den Stangensteig nützte. Erst kurz vor Hammersbach setzte dann doch noch der Regen ein – trotzdem eine gelungene Tour.

25.-26. Juni 2016: Sonnwendfeier auf der Otto-Schwegler-Hütte

Die Otto-Schwegler-Hütte in Gunzesried-Säge, eine Selbstversorgerhütte der DAV-Sektion Augsburg, war Stützpunkt für die diesjährige Sonnwendfeier unserer Sektion. Unter Leitung von Elisabeth Oswald wollten 26 Kinder und Erwachsene von dort aus unterschiedliche Touren unternehmen. Wie im Vorjahr machte aber das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Eine Wanderung am Samstag musste wegen eines Gewitters vorzeitig abgebrochen werden. Am Abend hielten sich die Regenfälle in Grenzen, so dass in der Feuerschale neben der Hütte ein kleines Sonnwendfeuer entzündet werden konnte. Am Sonntag waren die Gipfel in Wolken. Trotzdem machte sich ein Teil der Gruppe auf den Weg zum Rangiswanger Horn. Kurz unter dem Gipfel musste die Tour wegen starken Regens abgebrochen werden. Aber auch eine zweite kleine Gruppe, die durch die Starzlachklamm zum Berggasthof aufstieg, wurde nass. Trotzdem war es auch heuer wieder ein nettes, Kameradschaft förderndes Wochenende.

2016-06-25-01 Sonnwend

29. Mai 2016: Statt zum Stuiben auf die Baumgartenschneid (1448 m)

 Geplant war ja eine Tour auf den Stuiben, aber wegen des herannahenden schlechten Wetters wurde noch im Zug beschlossen, anstatt ins Allgäu doch lieber über  München zum Schliersee zu fahren. Dort war Sonnenschein angesagt, und so konnte die siebenköpfige Gruppe  eine herrliche Tour über die Gindelalm zur Baumgartenschneid machen. Von dort gab’s einen schönen Rundblick über die Tegernseer Berge. Beim Abstieg über den Riederstein, vorbei an der dortigen Muttergotteskapelle, wurde  im Galaun eingekehrt. Erst auf dem Heimweg zum Bahnhof Tegernsee fielen ein paar Tropfen aus einer Gewitterwolke.  Es wurden ca. 15 km gewandert, 850 hm im Aufstieg und 880 hm im Abstieg absolviert. Ein gelungener Bergausflug.

24.-28. September 2015: Rund um das Tannheimer Tal

Die letzte der ausgeschriebenen Sommertouren führte acht unserer Mitglieder auf eine viertägige Wandertour in die Tannheimer Berge. Die anspruchsvolle Tour auf exponierten Wegen über rund zehn Gipfel, Jöcher und Täler begann von Grän aus mit der Besteigung des Aggensteins und führte über die Bad Kissinger-, die Otto Mayer- und die Tannheimer Hütte, dem Gimpelhaus und der Landsberger Hütte zur Kirche in Tannheim, die vom Mitwanderer Sepp Birkmeier seinerzeit schon einmal gründlich renoviert wurde. Bemerkenswert schön war das einsame Birkental, das die Tannheimer Berge zum Lechtal abgrenzt. Unser offizielles Sommer-Tourenprogramm ist hiermit unfallfrei zu Ende gegangen und wir freuen uns jetzt auf die kommenden Wintertouren.

19. September 2015: Erhardt-Andre-Gedächtnistour zur Höllental-Angerhütte (1381 m)

Anlässlich des tragischen Bergtodes unseres Bergkameraden Erhardt Andre am 10. Juni dieses Jahres machten sich ca. dreißig Sektionsmitglieder zu dieser kurzen Tour auf, um des langjährigen Mitgliedes und seiner großen Verdienste um die Sektion zu gedenken. Gemütlich und z.T. in stiller Einkehr ging es von Garmisch-Hammersbach (780 m) durch die Höllentalklamm – der Lieblingsroute von Erhardt auf seiner fast jährlichen Tour zur Zugspitze – hinauf bis zur neu erbauten Höllental-Angerhüttte (1381 m). Hier gedachte man kurz des Verstorbenen. Ebenfalls gedachte man des kürzlich verstorbenen Sektionsmitgliedes Albert Leitinger, eines früheren langjährigen Weggefährten von Erhardt und vieler unserer Mitglieder. Nach einer gemütlichen Einkehr in der Hütte ging es – für die meisten Teilnehmer über den Stangensteig – wieder zurück zum Ausgangspunkt.

2015-09-19-1 Erhardt-Andre-Gedächtnistour

30. August 2015: Wolfsschlucht – Blaubergkamm – Halserspitze (1862 m)

Lang und heiß – und damit auch recht anstrengend – das war sie schon, die Überschreitung des gesamten Blaubergkammes. Vom 795 Meter hoch gelegenen Wildbad Kreuth stieg unsere Fünfergruppe zunächst durch die eindrucksvolle Große Wolfsschlucht zur Blaubergalm auf, wo die von der Hüttenwirtin servierten köstlichen Joghurt-Mandarinenkuchen für die notwendige Stärkung sorgten. Weiter ging’s dann über den Blaubergkamm zur Halserspitze (1862 m), die nach insgesamt ca. 4:50 Std. reiner Gehzeit erreicht war. Wetter und Sicht waren ausgezeichnet, so dass hier eine ausgiebige Rast eingelegt wurde. Ebenfalls fordernd war anschließend der dreistündige Abstieg über den Weißenbachkopf, den Zwieselgraben und entlang des Hohlensteinbaches, bevor die glühenden Fußsohlen bei Siebenhütten im Hofbauernweißbach ihre verdiente Abkühlung erhielten – einfach herrlich!

23. August 2015: Ausweichtour auf die Gehrenspitze (2367 m)

Eigentlich war ja eine Führungstour von Leutasch aus auf die Partenkirchner Dreitorspitze (2634 m) im Wetterstein-Hauptkamm geplant, eine für die unsichere Wetterprognose allerdings etwas zu lange Tour. Daher wurde umgeplant und die achtköpfige Gruppe wählte die dem Wettersteinmassiv südlich vorgelagerte Gehrenspitze (2367 m) als neues, rascher erreichbares Ziel. Von 1170 m im Gaistal aus wurde der Gipfel über die Wetterstein-Hütte und das Scharnitzjoch dann auch problemlos erreicht – und zwar bei bestem Bergwetter. Der Abstieg erfolgte wie der Aufstieg – und da das befürchtete Gewitter erst am Abend eintraf wurde der Ausgangspunkt trockenen Fußes wieder erreicht.

08. August 2015: Tegernseer Hütte und Rossstein (1688 m)

Die geplante Aufstiegsroute zu Tegernseer Hütte und zum Rossstein über Niederleger und Sonnbergalm konnte wegen einer Sperrung zwecks Wartungsarbeiten leider nicht begangen werden. Daher erfolgte der Start vom PP „Klamm“ (830 m) an der Deutschen Alpenstraße zwischen Kreuth und Bayerwald. Oberhalb der Schwarzenbachklamm und vorbei an der Buchsteinhütte (1271 m) erreichte unsere kleine Wandergruppe schließlich von der Nordseite her in ca. 2:45 Std. die Tegernseer Hütte – Vorteil: der Anstieg erfolgte meist im Schatten. Nach kurzer Rast ging’s dann in wenigen Minuten zum Rosstein (1688 m). Im Abstieg wurde über die Röhrelmoosalm (1097 m) wieder die Straße erreicht, allerdings 3 km westlich vom Ausgangspunkt, so dass noch 45 Minuten schattenloser Fußmarsch bei ca. 35 °C anstand – wohltuend unterbrochen aber durch einen köstlichen Eiskaffee im Wirtshaus Bayerwald.

2015-08-09-1 Tegernseer Hütte + Rossstein

12. Juli 2015: Wandertour aufs Brauneck

Wann gibt’s das schon: 50 % Nachlass für ein Ticket der Brauneckbahn? Mit dieser Preis-Reduzierung aufgrund einer Hacker-Pschorr-Werbeaktion ging’s für die fünf Teilnehmer dieser Wandertour zunächst in luftige Höhe, von der Gipfelstation dann in einer zunächst bequemen Wanderung auf den Latschenkopf und weiter mit leichter Felskletterei auf schmalem Steig auf die Achselköpfe. Eine herrliche Aussicht war der Lohn. Zurück ging’s über Almwege bis zur Quengeralm. Hier gab es bestes Essen und Trinken und einen schönen Blick über die Tegernseer Berge. Ein bestens gelungener Bergtag.

2015-07-12 Wnadertour Brauneck

20.-21. Juni 2015: Sonnwendfeier im Rofan-Gebirge

Pech hatten die 28 Teilnehmer bei der diesjährigen Sennwendtour, erfolgte doch schon der Aufstieg zur Bayreuther Hütte (1600 m) bei Nieselregen und schlammigem Pfad. Zwar konnte am Abend das traditionelle Sonnwendfeuer abgebrannt werden, aber die Sicht auf die umliegenden Berghänge war vernebelt, so dass von den anderen Sonnwendfeuern – entzündet von Bergwachtlern, Bergrettern und anderen Gruppen – nichts zu sehen war. So blieb nur übrig, es sich auf der Hütte gemütlich zu machen und die Hüttennacht so zünftig wie möglich zu gestalten. Ihre Funktion als idealer Ausgangspunkt für diverse Bergtouren konnte die Hütte wetterbedingt auch am nächsten Morgen nicht erfüllen, so dass nach dem Frühstück ohne Gipfelerfolg abgestiegen werden musste.

14. Juni 2015: Leichte Wanderung zur Gindlalm

Per Bahn und Bayernticket ging es diesmal für die fünf Bergfreunde von Aichach zum Schliersee. Das beim Aufstieg zur Gindalm drohende Gewitter blieb Gott sei Dank aus und so konnte man bei der Mittagspause von der Alm-Terrasse aus einen herrlichen Blick über die Bayerischen Voralpen genießen. Auch beim Abstieg lachte die Sonne und im Biergarten des Brauhauses Tegernsee konnte die Wartezeit bis zur Rückfahrt mit dem Zug angenehm überbrückt werden.

O3. Mai 2015: Erste „Sommer“-Wandertour auf den Wank (1780 m)

Eigentlich stand ja die 1899 Meter hohe Notkarspitze in den Ammergauer Alpen als erste Sommer-Wandertour der Saison auf dem Programm, aber: erstens kommt es anders – und zweitens als man denkt. In diesem Fall spielte das Wetter nicht ganz mit, und so wurde aus der Notkarspitze eben der Wank bei Garmisch-Partenkirchen. Wetter schlecht – schön war’s trotzdem!

26. – 28. September 2014: Berge und Wellness in den Dolomiten

Wie jedes Jahr, so erfreute sich auch die diesjährige Berg- und Wellnesstour in den Dolomiten eines regen Zuspruches. Wenn auch der Wellness-Aspekt hier – schönes Hotel, gute Verpflegung – eine besondere Rolle spielte, so sollte auch diesmal der Aspekt „Bergsteigen“ nicht zu kurz kommen. Schon die „Eingehtour“ noch am Anfahrtstag führte vom Sellajoch zur Umrundung des Langkofel-Massivs – immerhin gut 800 Höhenmeter mussten überwunden werden, bevor es von der Langkofelscharte (2685 m) wieder steil hinab zum Ausgangspunkt ging. Der Folgetag führte dann bei herrlichen „Südtirol-Bedingungen“ über 1100 Höhenmeter zu den beiden Gipfeln des Peitlerkofels (2875 m und 2813 m). Beim Abstieg traf die Gruppe dann zufällig noch den bekannten südtiroler Bergsteiger Hans Kammerlander, der sich gerade die Verhältnisse für die Durchsteigung der Peitlerkofel-Nordwand ansah. Zum Abschluss gab es dann für die zehn erfolgreichen Teilnehmer einen ordentlichen Abschlussabend in einem gemütlichen Sütdiroler Gasthaus.

07. September 2014: Überschreitung des Säuling (2047 m)

Einsrucksvolle Ausblicke auf Schloss Neuschwanstein ermöglichte die Tour auf den Säuling. Ausgehend vom 820 Meter hoch gelegenen Hohenschwangau im Ammergebirge wanderte man zunächst über breite Forstwege, dann über z.T. recht schlammige Pfade zur Wildsulzhütte und weiter – teils steil und gelegentlich seilversichert – in knapp vier Stunden zum Gipfel. Anschließend folgte man dem kettenversicherten Steig hinab zum Säulinghaus (1720 m), bevor es um den Pilgerschrofen herum wieder zurück ging zum Ausgangspunkt, der trotz einem kurzen „Gewitter-Intermezzo“ dann doch noch weitgehend trocken erreicht wurde.

10. August 2014: Überschreitung des Iseler (1861 m)

Herrliche Tiefblicke bot die Überschreitung des Iseler-Kühgund-Massives. Von Oberjoch im Allgäu, 1145 Meter hoch gelegen, ging es bei bestem Wanderwetter zunächst über 720 Höhenmeter zum 1861 Meter hohen Gipfel des Iseler. Die folgende Grat-Überschreitung zum Kühgundkopf (1907 m) bot grandiose Fernblicke in alle Himmelsrichtungen. Der Abstieg erfolgte über den ausgesetzten Spitzrückensteig und den sich anschließenden Schmugglersteig zurück nach Oberjoch.

2014-08-10-03 Kühgundkopf   2014-08-10-04 Kühgundrücken

06. Juli 2014: Bodenschneid (1667 m) im Mangfallgebirge

Bei bestem Wetter wurde die Tour vom 29.06.2014 am 06.07.14 nachgeholt. 4 junge Damen fuhren mit Tourenführer Jonny mit dem Zug von Aichach nach Fischhausen-Neuhaus am Schliersee und starteten von 800m auf die 1667m hohe Bodenschneid. Einkehr am Bodenschneidhaus und beim Abstieg an der herrlich gelegenen Freundenreichalm waren erholsamer Ausgleich für den etwas felsigen und anstrengenden Gipfelanstieg. Den Abschluss bildete ein kühles Fußbad im Dürnbach, bevor eine gemütliche Heimfahrt den schönen Tourentag abschloß.

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21.-22. Juni 2014: Sonnwendfeier bei Gunzesried

Auch in diesem Jahr beteiligten sich wieder ca. 35 Frauen, Männer und Kinder an unserer traditionell zweitägigen Sonnwendtour. Ziel war diesmal die Selbstversorger-Hütte im „Alten Höfle“,   nahe „Gunzesrieder Säge“. Noch am Samstag wurde bei bestem Wetter der Stuiben bestiegen und abends konnte ein kapitales Sonnwendfeuer abgebrannt werden. Gut gestärkt durch die mitgebrachte Verpflegung ging’s dann am Sonntag auf’s Ofterschwanger Horn, bzw. für einen Teil der Gruppe noch weiter bis zum Rangiswanger Horn.

2014 Altes Höfle-Gunzesried

25. M ai 2014: Leichte Wandertour  auf den Brecherspitz (1683 m)

Fest in Frauenhand führte die  zweite Wandertour unseres Sommerprogrammes auf den 1683 Meter hohen  Brecherspitz bei Schliersee. Vom Bahnhof aus wanderte man durch das alte Wohngebiet von Neuhaus hinaus in den Wald und bergauf zur Ankelalm. Dort waren Kaffee und Kuchen bereits hergerichtet und luden zum zweiten Frühstück in herrlicher Lage ein. Weiter bergauf, teilweise steil durch Latschen  und über Fels, war der Gipfel bald erreicht. Genau zur Mittagszeit bot sich dort zur Brotzeit ein herrlicher Rundblick über das Alpenvorland bis hinein nach Österreich. Weiter ging’s über einen interessanten Gratweg zur Leonhardskapelle und dann steil über freie Almwiesen zur Freudenreichalm, wo ein frisches Bier und die besten „Aus‘zognen“ (Schmalznudeln) von ganz Bayern warteten. Dazwischen noch ein Interview in das Mikro einer BR-Reporterin für das Rucksackradio, nachdem die sich mit ihrer MTB-Truppe etwas verstiegen hatte und auf den richtigen Weg gebracht werden musste. Nach gemütlicher Einkehr ging’s  in einer guten Stunde zurück zum Bahnhof und bequem stressfrei-entspannt mit der Bahn zurück nach Aichach.

2014-05-25-02 Brecherspitz   2014-05-25-01 Brecherspitz

11. Mai 2014: Frühjahrswanderung auf den Hohen Fricken (1940 m)

Knapp  1300 Höhenmeter bei der ersten Bergwandertour in diesem Frühjahr, ganz schön anstrengend für die sieben Teilnehmer, die sich dieser Sektionstour anschlossen. Gut drei Stunden waren dann auch nötig um von Farchant (670 m) aus über die schmalen Wanderwege und Steige den besagten Gipfel im Estergebirge zu erreichen. Der Abstieg über die Esterbergalm erwies sich anschließend auch nicht wesentlich kürzer, so dass der Tag für alle zufriedenstellend ausgefüllt war.

2014-05-11 Hoher Fricken

20. Oktober 2013: Sonnenberggrat und Teufelsstättkopf (1755 m)

Mit der Überschreitung des Sonnenberggrates von Oberammergau zum Pürschling (1566 m) und weiter zum Teufelsstättkopf (1755 m) – mit Abstieg über den „Auf-dem-Stein-Grat“ und über die Kolbensattelhütte – endet das offizielle Sommertouren-Programm 2013 unserer Sektion. Danke an alle, die mit dabei waren – und vielleicht sehen wir uns ja im nächsten Sommer wieder.

2013-10-20-09

20. – 22. September 2013: Wellnes und Bergtouren in den Dolomiten

Bei herrlichem Wetter führte die letzte mehrtägige Sommertour der DAV Sektion Aichach in die Geislerregion. Nach einer Eingehtour auf den Puflatsch wurde der 2747m hohe Col dala Pieres über eine teilweise mit Drahtseilen gesicherte Route überschritten. Dabei konnten großartige Eindrücke einer unberührten Naturlandschaft gewonnen werden. Abschließend stiegen die 12 Teilnehmer am dritten Tag noch in die Langkofelscharte zur Toni Demetz Hütte (2685 m) auf – ein rundum gelungenes verlängertes Wochenende.

2013-09-21-01Dolomiten-Wellnes

18. August 2013: Tour auf die Südliche Riffelspitze (2263 m)

 Als „Riesen“(lange)-Tour bestätigte sich für die neun Teilnehmer die von Richard Kufeld geleitete Sektionstour auf die 2263 Meter hohe Südliche Riffelspitze im Wetterstein-Gebirge. Von Garmisch-Hammersbach (750 m) aus ging’s zunächst über den Stangensteig zur Höllentalhütte, dann weiter über die Riffelscharte und letztlich in leichter Kletterei zum angestrebten Gipfel, der nach insgesamt knapp 1700 Hm Aufstieg in gut fünf Stunden erreicht war. Der Abstieg erfolgte zunächst über den leichten Klettersteig in‘s nordseitig gelegene Riffelriss, anschließend genoss man eine 500 Höhenmeter lange, gigantische „Schotterpisten-Abfahrt“. Nach insgesamt neun Stunden war der Ausgangspunkt wieder erreicht und dem kurz darauf einsetzenden heftigen Regen ein Schnippchen geschlagen.

2013-08-18-04 Südl. Riffelspitze   2013-08-18-13 Südl. Riffelspitze   2113-08-18-05 Südl. Riffelspitze   13-08-18-09

14.07.2013: Wanderung auf den Grubigstein (2377 m)

Diesmal waren die Lechtaler Alpen das Ziel. Von Untergarten bei Leermoos (1064 m) ging’s über das Sonnbergjöchl zur Gartnerwand und zum Grubigstein-Gipfel. Seilversicherte Stellen  erleichterten den Aufstieg und machten das Ganze erfreulich stressfrei.

2013-07-14-01 Grubigstein   2013-07-14-02 Grubigstein   2013-07-14-03 Grubigstein

30.06.2013: Wanderung aufs Immenstädter Horn:

Sehr erholsam war die letzte Wanderung unter Leitung von Jonny Listl im Allgäu. Nach Anfahrt mit der Bahn von Aichach nach Immenstadt (700 m) erfolgte der Aufstieg über die Kanzel aufs Immenstädter Horn (1450 m).  Der Abstieg erfolgte über das Kemptener Naturfreundehaus, die Mittelbergalpe und zurück durch das Steigbachtal. Nach dem verdienten Eiskaffee-Genuss am Marktplatz von Immenstadt ging‘s um 17.00 Uhr wieder mit der Bahn zurück nach Aichach.

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22.-23.06.2013: Sonnwendfeier auf der Musauer Alm

 43 Frauen, Männer und Kinder unserer Sektion ließen sich – unter der Leitung von Elisabeth Oswald – nicht von der ungünstigen Wetterprognose abhalten und verbrachten zwei Tage auf der Musauer Alm (1290 m; Tannheimer Alpen), um dort die schon traditionelle Sonnwendfeier mit zu erleben. Wider Erwarten konnte man vom Parkplatz Bärenfalle (450 m) bei Musau  trockenen Fußes über das Raintal den Aufstieg durchführen. Während die Erwachsenen nach der ausgiebigen Pause auf der Musauer Alm in dichtem Nebel noch auf das Füssener Jöchle (1821 m), bzw. auf die Schlicke (2059 m) stiegen, sammelten die Kinder das Brennholz für das abendliche Sonnwendfeuer. Die zum Sonnenuntergang aufreißende Wolkendecke tauchte das umgebende Bergpanorama in einen feurigen Schein. Der nächste Morgen führte die Gruppe über einen steilen Steig zum 1758 Meter hohen Hahlekopf und zur Schallerkapelle, ehe nach rund viereinhalb Stunden der Parkplatz – wieder trockenen Fußes – erreicht wurde.

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09.05.2013: Wanderung auf den Kofel (1342 m)

Die erste Sommertour der DAV-Sektion Aichach führte am Vatertag unter Leitung von Resi Waldvogel auf das Oberammergauer Wahrzeichen, den Kofel (1342 m). Nach einer langen Gipfelrast erfolgte der Abstieg über den Kolbensattel und den Grottenweg zurück zum Auto. Zuvor kehrte die Gruppe aber auf der Kolbenalm nochmals gemütlich ein.

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