23. September 2017: Sportklettern am Brauneck

Unsere Alpin-Klettercoaches Cindy Birr und Matthias Widmann luden an diesem schönen Herbsttag zu einem Sportkletterausflug ans Brauneck. Nach einer kurzen Bergfahrt mit den Gondeln brach das fünfköpfige Team zum Gamskopf und zum Hauptsektor der vielen Kletterfelsen rund um die Stiealm auf.
Auf dem Programm stand das Kennenlernen des voralpinen Klettergebietes mit seinen vielen und gut abgesicherten Sportkletterrouten. Neben dem Klettercoaching bekamen die fleißigen Teilnehmer ebenso eine Einführung ins alpine Mehrseillängenklettern. Die Teilnehmer konnten den Standplatzbau üben und vertieften ihr Wissen über Handling und Seiltechnik.
Wieder im Tal fand man sich vor der Heimfahrt im Jaudenstadl, direkt neben der Bergbahn, ein. In geselliger Runde genossen alle ihren Kaffee oder das wohlverdiente Bier.

18. Juni 2017: Fünf-Gipfel-Klettersteig am Achensee

3 Teilnehmer nutzten das tolle Wetter, um die von Korbinian Kern geführte Klettersteigtour im Rofangebierge anzugreifen. Dabei galt es 5 Gipfel über Klettersteige bis zur Schwierigkeit D zu überschreiten. Interessant dabei war, dass einige Kletterpassagen auch im Abstieg begangen wurden, was oft schwieriger ist, als man denkt. 4 der Gipfel wurden erreicht (Haidachstellwand, Rosskopf, Seekarlspitze, Spieljoch), aber zusammen wurde beschlossen es dabei zu belassen und den schönen Sommerbergtag bei einer gemütlichen Einkehr auf der Erfurter Hütte ausklingen zu lassen.

19.-22. September 2016: 4 Tage Klettersteige in den Sextener Dolomiten

Für Klettersteiggeher sind die Dolomiten rund um Sexten im Hochpustertal sicher ein Traumziel. Unsere beiden Vorstandsvorsitzenden Rainer Reith und Richard Kufeld wollten dies in einer viertägigen Durchquerung erkunden. Genuss pur, wobei sich zeigte, dass etwas abseits des weiter westlich gelegenen Tourengebietes der Drei Zinnen noch jede Menge Einsamkeit in den Dolomiten erlebbar ist. Hier eine kurze Zusammenfassung:

  1. Tag: Überschreitung der Sextener Rotwand (2965 m): 1600 hm Aufstieg von Sexten-Bad Moos (1350 m) über die Rotwandwiesen und den Rotwand-Klettersteig zur Rotwand (= „Zehner“ in der „Sextener Sonnenuhr“; wir sehen drei weitere Kletterer auf der Route und sagenhafte 5 Personen treten sich am Gipfel auf die Füße!); 1000 hm Abstieg über die grandiose Via Ferrata Zandonella und das Vallon Popera zur Rif. A. Berti (1950 m; wir treffen auf keinen einzigen Menschen), die nach insgesamt ca. 8 Std. erreicht wird; wir zwei sind die einzigen Hüttengäste!
  2. Tag: Übergang Rif. A. Berti (1950 m) – Rif. G. Carducci (2297 m): Ca. 1300 hm (!) im einsamen (wir sind wieder die Einzigen!) Auf und Ab von der Rif. A. Berti (1950 m) über die anspruchsvolle Via Ferrata Roghel und anschließende sehr lange Via Ferrata Cengia Gabriella (hier kommen uns nach ca. 5 Std. Gehzeit drei Bergsteiger entgegen) zum Rif. G. Carducci (2297 m; Dauer ebenfalls ca. 8 Std.); die Hütte ist mit insgesamt fünf Gästen „brechend voll“!
  3. Tag: Übergang Rif. G. Carducci (2297 m) – Büllejochhütte (2528 m) – Rif. Comici-Zsigmondy (2224 m): Von der Rif. G. Carducci zur Forcella Maria (2408 m) und weiter über einen neuen, noch unbenannten Klettersteig zum Bivacco De Toni (2578 m); weiter zur Zwölferscharte (2524 m) und über den Paso Fiscalino (2519 m; kurzer Klettersteig mit WK-1-Stellungen; bis hierher begegnet uns in 5 Std. Gehzeit kein Mensch) zur Büllejochhütte (2528 m; hier holt uns die Zivilisation wieder ein!); auf gemütlichem Weg weiter zur Rif. Zsigmondy (2224 m; gesamt ca. 6 Std.);
  4. Tag: Alpinisteig: Ca. 550 hm von der Rif. Comici-Zsigmondy (2224 m) zum Eissee L. Ghiacciato (2326 m) und über den aussichtsreichen Alpinisteig gemütlich zur Elferscharte (2716 m); weiter dann anspruchsvoller in Richtung Sentinella-Scharte (rund um uns: absolute Einsamkeit) und abschließend ca. 1370 hm Abstieg nach Sexten-Moos (1350 m; gesamt ca. 6 Std.)

17. Juli 2016: Via Anita – eine fantastische Klettertour am Hochwiesler

Im Juni fiel diese Sektions-Klettertour noch ins Wasser – jetzt endlich konnte sie nachgeholt werden. Die Via Anita am Hochwiesler in den Tannheimern war als Klettertour im 6. Grad angesagt, Genuss pur für die Dreierseilschaft unter Führung von Matthias Widmann. Bei dieser Genusskletterei im steilen Fels über 220 Höhenmeter kam die Dreiergruppe bei abwechselnder Vorstiegsarbeit recht gut voran, und bei der Gipfelbrotzeit bot sich ein traumhafter Ausblick auf die Umgebung. Kenner der Gegend wissen, dass sich anschließend eine großartige  „Abseilfahrt“ über zwei mal 45 Metern anbietet, meist vollständig frei hängend und meterweit von der weit überhängenden Felswand entfernt – ein fantastischer Abseilgenuss!

08.-09.08.2015 Kletterkurs an der Alpspitze

Einschlägige Kletter-Erfahrungen sollten schon vorhanden gewesen sein, um bei dem ausgeschriebenen zweitägigen Felskletterkurs den sechsten Grad im Nachstieg zu bewältigen. Mit dieser Einstellung ging es – bei sehr schweißtreibenden August-Temperaturen – zunächst zum Klettergarten an der Alpitze-Nordwand um sich ein zu klettern und die wichtigsten Basics für die geplanten Mehrseillängenrouten zu wiederholen. So vorbereitet sollte dann am folgenden Tag der gesamt KG-Weg auf die Alpspitze kletternd bewältigt werden. Der Hitzerekord an diesem Tag führte allerdings dann dazu, dass man sich auf die fünf Seillängen des BW 2 beschränkte, um den Gipfel anschließend über die bekannte Ferrata zu erreichen. Der Abstieg erfolgte dann über den Bernadeinsteig – insgesamt eine wunderschöne Tour!

10. 05. 2015: Klettersteigkurs in Konstein

5 Teilnehmer nutzten das tolle Wetter aus, um sich im Rahmen des von Erhardt Andre angebotenen Kurses in die Geheimnisse des sicheren Klettersteiggehens einweihen zu lassen. Am Oberländer-Klettersteig konnte man die Grundkentnisse des Klettersteiggehens, mit Schwerpunkte kräftesparend klettern, und vor allem Sicherheit praxisnah erlernen und anwenden. War ein gut gelungener Tag.

26. April 2015: Klettergarten Konstein – Einführung ins Felsklettern

Wie bereits seit einigen Jahren ist die von Erhardt Andre ausgeschriebene Veranstaltung wieder sehr gerne angenommen worden. 6 Teilnehmer waren wir unterwegs. Das Wetter hat perfekt mitgespielt, nach Regen in der letzten Nacht, war bis 11 Uhr, als wir ankamen, alles bestens abgetrocknet. So konnten wir an der Hinteren Konsteiner Wand sowohl im Top Rope als auch im Vorstieg Routen vom Schwierigkeitsgrad III bis VI ausprobieren und erklettern. Und als Highlight seilten alle Teilnehmer an der Konsteiner Wand mutig über 20 m hinunter. Nach 5 Stunden Klettern waren alle einig, es war ein gut gelungener Tag.

20. September 2014: Hindelanger Klettersteig (Ersatz-Tagestour für die ursprünglich geplante Zweitagestour Mindelheimer Klettersteig)

Lang ist er, der Hindelanger Klettersteig, der sich vom Nebelhorn (2224 m) hinüber bis fast zum Großen Daumen (2280 m) zieht – und als Tagestour von Oberstdorf aus ohne Seilbahnhilfe nicht zu schaffen. Unsere Fünfergruppe nützt daher auch die Seilbahn, allerdings nur die ersten beiden Stationen, schließlich sind wir lieber Bergsteiger als Gondelfahrer. Deshalb steigen wir am Edmund Probst Haus (1927 m) auch aus und wandern gemütlich in vierzig Minuten die 300 Höhenmeter zum Gipfel des Nebelhorns hinauf. Dann reihen wir uns ein in die Wochenendschlange der Klettersteig-Aspiranten. Wir sichern lehrbuchmäßig und sind nicht wirklich schnell, aber bald schon laufen wir auf vorausgehende Pärchen und Grüppchen auf. Manche lassen uns bereitwillig vorbei, andere zieren sich etwas – dabei ist es doch wirklich keine Schande, am Klettersteig ein- oder überholt zu werden. Aufkommender Nebel und die ersten Regentropfen mindern unseren Spaß am Klettern nicht, der Fels bleibt noch weitgehend trocken. Nach vier Stunden aber – wir stehen gerade unter dem letzten Grataufschwung – bricht ein gewaltiger Regen- und Graupelschauer mit voller Wucht über uns herein. Wir können gerade noch die Regenjacken anlegen – an ein Weitergehen am nun nassen Fels und glitschigen Seilen ist aber nicht mehr zu denken. Wir brechen ab und wählen den nahen „Notabstieg“ zur Seilbahnstation. Dabei hört der Regen auf, unsere nasse Kleidung trocknet wieder – und beim Kaffee mit Käsekuchen im Edmund Probst Haus zeigt sich schon wieder der blaue Himmel. Und bei der Heimfahrt lacht die Sonne über den Streich, den sie uns gespielt hat.

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06.07.2014: Klettern im Wilden Kaiser

Zum Sportklettern an der Wildanger Ostwand hat Frank Heine und Erhardt Andre eingeladen.

4 weitere Mitglieder haben dem Ruf gefolgt, entsprechend konnte man 3 Seilschaften aufstellen. Vom Parkplatz Griesner Alm im Kaiserbachtal ging es zu dem Fuß des Wildanger Ostwandes. Alles hat bestens gepasst: Das Wetter, die Stimmung, der wunderbare feste Fels.

Die Wildanger Ostwand ist sportklettermäßig abgesichert, weist viele Routen vom IV bis VII Grad von max. 4 Seillängen auf. Der Rückzug/Rückweg erfolgt über die jeweiligen Routen per Abseilen. Was will das Kletterherz mehr!

Erklettert wurden die Routen: Piccolo V, Gargamel V+, Goinger Wandl IV+/VI, Via Christine IV, teils Donnerwetter VI+, Cola Light V und noch paar Versuche.

Es war alles so schön, so perfekt, das Wetter hat auch noch am Spätnachmittag mitgespielt, dass kaum einer aufhören wollte. Wir waren fast die Letzten, die den Nachhauseweg angetreten sind. Wir ließen den Klettertag an der Griesner Alm bei guter Verpflegung ausklingen und keinen hat es gestört, dass es bereits 20 Uhr war, als wir im Auto saßen und die Heimfahrt antraten.

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07. 06. 2014: Klettersteigkurs

8 Teilnehmer nutzten das tolle Wetter aus – sehr heiß angesagt, aber im Wald angenehm schattig – um sich im Rahmen des angebotenen Kurses in die Geheimnisse des sicheren Klettersteiggehens einweihen zu lassen. Am Oberländer-Klettersteig konnte man die Grundkentnisse des Klettersteiggehens, mit Schwerpunkte kräftesparend klettern, und vor allem Sicherheit praxisnah erlernen und anwenden.

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18. Mai 2014: Klettergarten Konstein – Einführung ins Felsklettern

7 Teilnehmer folgten dem Ruf des Organisators, Erhardt Andre und fuhren kurzentschlossen nach Konstein, obwohl das Wetter nicht das Beste versprach. Aber, wie es doch oft der Fall ist, hat das Wetter bestens gehalten, es war zwar bewölkt und etwas kühl, aber trocken geblieben. So konnte man an der Hinteren Konsteiner Wand sowohl im Top Rope als auch im Vorstieg Routen vom Schwierigkeitsgrad III bis VI ausprobieren und erklettern. Nach theoretischen Einlagen und 6 Stunden Klettern waren alle einig, es war ein gut gelungener Tag und alle waren glücklich, dass der Wetterbericht es nicht geschafft hat sie abzuschrecken.

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28. September 2013: Pidinger Klettersteig

Der Pidinger Klettersteig  (Schwierigkeitsgrad D = sehr schwierig) ist eine lange Steiganlage durch die Nordabstürze des Hochstaufen und stellt mit seinem langen Zustieg (700 Hm) und seiner Kletterlänge (750 Hm) hohe Ansprüche, sowohl bezüglich des Kletterkönnens als auch der Kondition. Daher blieb auch die Gruppe mit vier Teilnehmern  recht klein, die sich wegen des zunächst feuchten Hochnebels an den Aufstieg wagte. Nach einem Drittel der Kletterstrecke klarte es aber auf und es wurde trockener. Am Gipfel wurde man dann durch eine angenehme Wärme spendende  Herbstsonne für alle Anstrengungen fürstlich belohnt.

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05.-07.07.2013: Klettern an den Sellatürmen

Aufgrund einer Hütten-Überbelegung wurden die eigentlich für die Lechtaler Alpen geplanten Klettertage kurzfristig in die Dolomiten verlegt. Neues Ziel: die bekannten Sellatürme.

Während ein Teil der Gruppe sich in der  nahe gelegenen „Steinernen Stadt“ mit Bouldern und Sportklettern die Zeit vertrieb, ging eine weitere Seilschaft die „Steger-Kante“ (IV+) am ersten Sellaturm an. Die sieben Seillängen in super festem, aber etwas abgekletterten Fels machten keine Probleme, auch wenn gelegentlich schon mal zehn Meter über dem letzten Haken geklettert werden musste.

Wetterbedingt wurde auch  für den nächsten Tag eine nicht allzu lange oder allzu schwierige Route am 1. Sellaturm ausgewählt. Es ging in die klassische „Kamin-Führe“ (IV+ / 7 SL). Schon der erste Stand wartete mit einer Überraschung auf … er war nicht mehr vorhanden. Die Sanduhr, wie im Topo verzeichnet, war zerbröselt. Also wurden kurzer Hand zwei Seillängen zusammengelegt und 30 Meter weiter oben Stand an zwei alten Normalhaken gemacht. Es folgten geniale Seillängen in weiten und engen Kaminen. Was am Vortag noch nicht so dringlich war wurde bei dieser Tour umso wichtiger. Das Legen von mobilen Sicherungsgeräten war fast in jeder Seillänge nötig ebenso der Standplatzbau an Felsköpferln. Als Schlüsselstelle der Tour entpuppte sich ein 1,1 Meter Sprung von der Felsnase auf den eigentlichen Sellaturm. Was auf dem Boden eine leichte Übung ist benötigt schon eine gewisse Überwindung, wenn man vor einem 40m tiefen Abgrund steht.

Fazit unseres Ausflugs ins Sella-Massiv: wir kommen auf jeden Fall wieder!!!

08. 06. 2013: Klettersteigkurs

5 Teilnehmer nutzten das tolle Wetter aus, um sich im Rahmen eines von Erhardt Andre angebotenen Kurses in die Geheimnisse des sicheren Klettersteiggehens einweihen zu lassen. Am Oberländer-Klettersteig bei Konstein konnte das theoretisch erlernte dann gleich voll in die Praxis umgesetzt werden.

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