26. – 29. August 2017: Venter Runde mit Finailspitze (3516 m), Fluchtkogel (3500 m) und Co.

Vier hohe 3000er waren die Ausbeute der 8-köpfigen Gruppe, die unter Leitung von Martha Hofberger 4 Tage im südlichen Ötztal verbrachten. Von Vent (1900 m) aus ging es bei hochsommerlichen Temperaturen zunächst in 2,5 Std. auf das Hochjochhospitz (2414 m). Am nächsten Tag führte die Tour über den Hochjochferner vorbei an der Ötzifundstelle am Hauslabjoch (3278 m) und über den ausgesetzten Nordostgrad auf die Finailspitze (3516 m) – zurück dann auf derselben Route. Am dritten Tag bestiegen die 5 Frauen und 3 Männer dann auf unschwierigem Weg in 2 Stunden die  Mittlere Guslarspitze (3125 m) und gelangten anschließend über den flachen, blanken Kesselwandferner in 2,5 Std. zum Brandenburger Haus (3272 m), der höchstgelegenen Hütte des Deutschen Alpenvereines, von der aus noch vor dem Abendessen deren Hausberg, die Dahmannspitze (3401 m) bestiegen wurde – atemberaubendes Panorama bei herannahendem Gewitter inbegriffen. Schon um 6:45 Uhr am vierten Tag war Aufbruch zur einstündigen Überquerung des Kesselwandferners, anschließend folgte ein steiler Aufstieg zum Guslarjoch und weiter über eine steile Eisflanke zum Fluchtkogel (3500 m), dessen Gipfel bei strahlendem Sonnenschein schon um 8.15 Uhr erreicht war. Zurück ins Tal ging es dann über den Guslarferner zur Vernagthütte (ausgiebige Brotzeitpause eingeschlossen) und nach weiteren 2,5 Std. war dann wieder der Ausgangspunkt Vent erreicht. Vier tolle Tourentage – einfach wunderbar!

29.– 30. Juli 2017: Hochtour auf den Wilden Freiger (3418 m)

Dank des Permafrostes der letzten Jahre konnten Elisabeth Oswald und Martha Hofberger die 9 Teilnehmer der noch von Rainer Reith geplanten  Hochtour auf den Wilden Freiger  im Stubaital ohne Hochtourenausrüstung führen. Am Samstag stieg die Gruppe von Ranalt aus auf die 2280 m hoch gelegene Nürnberger Hütte. Von dort ging es früh morgens ohne Steigeisen, Pickel und Seil über einen schrofigen Felsrücken bis auf ca.3300 m, anschließend folgte eine kurze Querung über einen spaltenarmen Gletscherrücken bis zum Erreichen des Gipfelgrates. Nach ca. 3,5 Std war der 3418m hoch gelegene, aussichtsreiche Gipfel erklommen. Hier begegnete man einem weiteren Sektionsmitglied aus Altomünster mit seinem elfjährigen Sohn, die zufällig noch sehr gute Bekannte unseres unlängst verstorbenen 1. Vorsitzenden Rainer Reith waren. Gemeinsam gedachte man des Verstorbenen, bevor es auf selbem Weg wieder nach unten ging.

22. – 23. Juli 2017: Versuch Ruderhofspitze (3473 m)

Es ist schon fast erschreckend, dass durch die Klimaerwärmung und den geringen Schnee im Winter in den Ostalpen nur noch Schutt übrigbleibt, dass viele Touren dadurch unsicherer bzw. gar unmöglich werden. Diese Ausaperung und zusätzlich das sehr instabile Wetter führten auch zum Abbruch der geplanten Überschreitung der Ruderhofspitze in den Stubaier Alpen, auf die sie die 6 Männer und 2 Frauen unter Leitung von Thomas Funk vorab schon sehr gefreut hatten. Schon bei dem dreistündigen Aufstieg von Fabeson (1200 m) zur Neuen Regensburger Hütte (2286 m) zeigte sich das Wetter etwas „durchwachsen“. In der Nacht dann kam ein heftiges Gewitter mit starkem Regen und Hagel auf. Trotzdem versuchte sich die Gruppe am nächsten Morgen am Aufstieg, der aber schließlich nach 1000 hm und dem Erreichen der Hochmoosscharte (3231 m) abgebrochen werden musste. Die kräftigen Gewitter, denen man dadurch am Berg aus dem Weg ging, holten die Gruppe erst bei der Heimfahrt ein, jetzt ohne Folgen, so dass von der ganzen Tour doch weitgehend die Erinnerung an tolle Stimmungen und Eindrücken überwiegt – auch wenn der Gipfel nicht erreicht wurde.

23. – 25. Juni 2017: Ladiestour auf den Wilden Freiger (3418 m)

Der Wilde Freiger in den Stubaier Alpen ist mit seinen 3418 Metern ein sicher recht imposanter Gipfel –  auch für die 6 Ladies, die sich unter der Leitung von Monika Waldvogel und Mirjam Frede  dieses Ziel gesetzt hatten. Nach der langen Anfahrt ins hintere Stubaital startete die Gruppe zunächst von Ranalt aus (1300 m) zur Bsuechalm (1572 m) und zur Nürnberger Hütte (2280 m). Am nächsten Morgen erfolgte um 5:00 Uhr der Start, und  über den Grüblferner wurde bei stabilem Wetter der Gipfel des Wilden Freiger (3418 m) erklommen, bevor es über das Gamsspitzl zurück zur Hütte ging. Auf den für den dritten Tag geplanten Abstieg über Mairspitze, Grünausee und Sulzenauhütte musste aufgrund heftiger Gewitter verzichtet werden, und so ging’s wieder auf direktem Weg ins Tal zurück.

03.-04. September 2016: Endlich gelingt der Silvrettahorn-Ostgrat (3244 m)

Nachdem letztes Jahr auf Grund von zu starkem Wind die geplante Tour auf‘s Silvrettahorn nicht möglich war und stattdessen auf den Piz Buin ausgewichen wurde, konnte dieses Jahr die Besteigung des Silvrettahorns unter Leitung von Korbinian Kern und Matthias Widmann erfolgreich durchgeführt werden. Ausgangspunkt war wieder einmal die Wiesbadener Hütte. Von dieser ging es durch wegloses Gelände zum Einstieg des sehr selten begangenen Ostgrates. Trotz extrem brüchigem Gelände und Schwierigkeiten bis UIAA 3+, konnte der Gipfel nach 6 Stunden erreicht werden. Der Abstieg erfolgte auf dem Normalweg und über den Ochsentaler Gletscher, wobei sehr massive Veränderungen durch den Gletscherschwund nicht zu übersehen waren. Kurz vor Beginn des vorhergesagten Regens war dann der Ausgangspunkt wieder erreicht – nach insgesamt elf Stunden!

05.-07. August 2016: Hochtour zu Piz Buin (3312 m) und Piz Filana (3281 m)

Wenn’s im Juli nicht wie geplant geht, dann geht’s halt im August. An diesem Wochenende war das Wetter günstiger, und so konnte die für den 22.-24. Juli geplante Hochtour nachgeholt werden. Drei Männer und eine Frau stiegen – unter Führung von Thomas Funk – am Freitag zunächst von Guarda (1600 m) im Engadin zur Tuoi-Hütte (2250 m) auf – leider im Regen. Der darauf folgende Tag bescherte aufgrund von Neuschnee eine fantastische Winterlandschaft mitten im Sommer und bis gegen  Mittag auch schönes Wetter. Von der Hütte bis zum Ochsentaler Gletscher und weiter bis zur Buin-Scharte war einiges an Spurarbeit nötig. Über vereiste Felsen wurde dann Steigeisen bewehrt der 3312 Meter hohe Gipfel erklommen, der sich bis dahin leider in dicken Nebel gehüllt hatte. Am nächsten Tag war dann der meiste Neuschnee getaut und der Gipfel des Piz Filana (3281 m) konnte über seinen langen O-Grat erklommen werden. Diesmal bot sich am Gipfel eine tolle Rundumsicht. Der Abstieg erfolgte über den kurzen N-Grat und über den steilen Gletscher zurück zur Hütte und anschließend weiter ins Tal.

02.-03. August 2016: 4 Sektionsmitglieder auf dem Dach der Alpen (Mont Blanc, 4810m)

Vier Mitglieder unserer Sektion (Korbinian Kern, Michael Zanker, Matthias Widmann und Markus  Mayer) hatten sich durch Eingehtouren am Großvenediger (3667 m) und an der Aiguille de Rochefort (4001 m) für Höheres – dem Mont Blanc – vorbereitet. Gut akklimatisiert stieg die Gruppe dann auch in 4,5 Stunden von der Endstation der Tramway du Mont Blanc (2386m) auf die neu erbaute Gouter Hütte (3835m) auf. Am folgenden Tag wurden die 1000 hm zum Gipfel in 3 Stunden und 15 Minuten bewältigt, so dass die Gruppe den Sonnenaufgang um 6:15 Uhr vom Gipfel genießen konnte. Der Abstieg erfolgte auf gleichem Weg, wobei die Seilschaft noch den Dôme du Goûter (4304m) bestieg. Nach einer kurzen Rast auf der Hütte wurde schnellstmöglich weiter abgestiegen, um das Steinschlag gefährdete Grand Couloir noch vormittags zu durchqueren. Kurz nach Mittag – sowie nach 2500 hm Abstieg – wurde der Ausgangspunkt wieder erreicht und der Erfolg gefeiert. Ein Video über das Unternehmen kann über folgenden Link herunter geladen werden: http://www.dailymotion.com/video/x4nn4nf_mountains-2016_sport

29.-31. Juli 2016: Endlich gelingt der Großvenediger (3666 m) als Sektionstour

Nach mehreren vergeblichen Anläufen ist sie nun endlich gelungen – die Besteigung des 3666 Meter hohen Großvenedigers im Rahmen einer Sektionstour unter Leitung von Korbinian Kern und Elisabeth Oswald. Vom Parkplatz Hopffeldboden (1100 m) in Neukirchen stiegen unsere elf Teilnehmer in ca. 5 Stunden zur Kürsinger Hütte (2558 m) auf. Am nächsten Tag konnte bei bestem Tourenwetter der ersehnte Gipfel in ca. 4,5 Stunden erreicht werden. Der Abstieg zur Hütte erforderte nochmals drei Stunden. Ins Tal zurück ging’s dann am dritten Tag mit leichter Unterstützung durch das „Hüttentaxi“. Endlich hat’s geklappt!

29.-30 Juli 2016: Erfolgreiche Besteigung des Großglockners (3798 m)

Die für dieses Wochenende geplante Sektionstour zum Großvenediger war mit 11 Anmeldungen schon „rappelvoll“. Was also tun, wenn hier kein Platz mehr ist? Das dachten sich drei unserer Mitglieder – und wichen zum Großglockner aus, um die vorausgesagte Schönwetterlücke zu nützen. Von Kals über das Lucknerhaus (2227 m) und die Stüdlhütte (2801 m) gelangte die kleine Gruppe unter Führung von Rainer Reith zur 3454 Meter hoch gelegenen „Adlersruhe“ = Erzherzog Johann Hütte. Über das Glocknerleitl und den Kleinglockner erreichte man am nächsten Tag schon recht früh am Morgen den 3798 Meter hohen Hauptgipfel. Nahezu eine halbe Stunde konnten die drei bei strahlendem Sonnenstein alleine die prächtige Panoramasicht genießen, bevor nachfolgende Seilschaften den Gipfel für sich vereinnahmen.

02.-03. Juli 2016: Hochtour auf die Nördliche Sexegertenspitze (3305 m)

Stabiles Wetter – das sollte schon sein bei Hochtouren im Öztal. Und so war es dann auch, als für die neun Teilnehmer der samstägliche Aufstieg von Mittelberg (1740 m) zum Taschachhaus (2440 m) anstand. Der Gipfelanstieg am nächsten Tag – unter Führung von Elisabeth Oswald – brachte nach anfänglicher Bewölkung wahres Traumwetter bei „Sonne pur“. Trotz verhältnismäßig viel Schnee zeigten sich die Verhältnisse auf dem Gletscher überraschend gut. Nach der verdienten Gipfelrast mit bester Fernsicht erfolgte der Abstieg auf dem Aufstiegsweg.

24.-26. Juni 2016: Ladiestour mit Stützpunkt Berliner Hütte

Mehr als 30°C mussten die sechs Ladies schon aushalten – bei ihrem Freitag-Nachmittags-Aufstieg vom Gasthof Breitlahner (1257 m) zur Berliner Hütte (2044 m) – eine wahrhaft schweißtreibende Angelegenheit. Dafür war dann am nächsten Tag schon um 4:30 Uhr der Aufbruch mit dem Gipfelziel des 3369 Meter hohen Schwarzenstein angesagt. Allerdings fanden die Ladies unter Führung von Mirjam Frede und Monika Waldvogel beim Anstieg schon auf 2600 m erhebliche Alt- und Neuschneemengen vor, und für die Mittagszeit war eine Kaltfront mit heftigen Gewittern vorausgesagt. Daher entschloss man sich auf 3100 m zur Umkehr. Nach einem kurzen Abstecher zum Schwarzensee erreichte die Gruppe um 15:30 Uhr wieder die Hütte – gerade noch vor Einbruch der heftigen Regen- und Hagelschauer des vorausgesagten Gewitters. Wetterbedingt erfolgte am dritten Tourentag nur noch der Abstieg ins Tal, wobei der Parkplatz trockenen Fußes erreicht wurde.

12.-13. September 2015: Ausweich-Hochtour auf den Piz Buin (3312 m)

Eigentlich war ja der Sivrettahorn-Ostgrat geplant, und so stieg man zunächst auch sehr hoffnungsvoll bei sonnigem Wetter von der Bihlerhöhe (2036 m) zum Stützpunkt Wiesbadener Hütte (2443 m) auf. Aber in der Nacht zog eine Schlechtwetterfront auf und der zunehmend stärker werdende Wind brachte die Gefahr, vom geplanten Grat mit der Fels-Schwierigkeit III hinab geweht zu werden. Daher entschied man sich für die Besteigung des Piz Buin (3312 m), zumal beim letzten Besteigungsversuch die Sektionstour wegen des schlechten Wetters 100 Meter unter dem Gipfel abgebrochen werden musste. Diesmal wurde der Gipfel planmäßig erreicht, allerdings war er dermaßen wolkenverhangen, dass die ansonsten grandiose Gipfelaussicht nicht genossen werden konnte.

2015-09-12-1 Piz Buin 2015-09-12-3 Piz Buin

23 – 25. Juli 2015: Über seinen NW-Grat auf den Hochgall (3435 m)

Ob die ausgeschriebene Hochtour auf den Hochgall (3435 m; Riesenfernergruppe in Südtirol) durchgeführt werden könnte, stand auf Grund der zweifelhaften Wetterprognosen auf „wackeligen Beinen“, waren doch Gewitter angesagt, die die Begehung des langen NW-Grates im II. Schwierigkeitsgrad in Frage stellten. Daher wurde der Aufstieg von Rein bei Taufers (1595 m) zur Hochgallhütte (2276 m) um einen Tag vorverschoben, so dass eine sicherere Wetterprognose gegeben war. Der Tourentag begann dann für die siebenköpfige Gruppe sehr früh – nach dem Wecken schon um 3:00 Uhr und einem kurzen Frühstück begann der Marsch noch bei Dunkelheit. Nach sechs Stunden war dann der Gipfel über seinen herrlichen NW-Grat erreicht. Die ausgiebige Gipfelrast verwöhnte mit einem großartigen Panorama-Ausblick. Auch der lange Abstieg forderte die Teilnehmer intensiv, und um 15:00 Uhr war die Hütte wieder erreicht. Nicht zu früh – denn bereits beim ersten Bier forderte nun der Wettergott sein Recht und ein Gewitter zog auf. Da das wechselhafte Wetter anhielt musste die weitere Planung geändert werden und man entschied sich am nächsten Morgen anstelle einer weiteren Gipfeltour für den Abstieg ins Tal – ein kleiner Schönheitsfehler, aber unbedeutend im Vergleich zur großartigen Tour am Vortag.

2015-07-25-04 Hochgall  2015-07-25-01 Hochgall

04.– 05. Juli 2015: Hochtour auf den Similaun (3606 m):

Bestes Wetter und beste Bedingungen hatten die 9 Teilnehmer, die sich für die ausgeschriebene Hochtour auf den Similaun angemeldet hatten. Am Samstag erfolgte die Fahrt nach Vent im Öztal (1900 m) und anschließend der lange Aufstieg zur Martin-Busch-Hütte (2500 m). Am nächsten Tag wurde dann an der Similaunhütte vorbei (der eigentlich vorgesehene Aufstieg über den Marzellkamm ist z.Z. wegen Bergsturzgefahr nicht möglich) zum Gipfel aufgestiegen – wie gesagt bei besten Bedingungen, so dass dem frühen Aufstehen und dem langen Abstieg wieder nach Vent niemand auch nur eine Träne nachweinte.

2015-07-05-02 Similaun

06.-07. September 2014: Anspruchsvolle Hochtour auf die Bliggspitze  (3454 m)

Nachdem das Wetter in diesem Sommer eher Hochtouren unfreundlich war, konnte nun doch die geplante Tour auf die 3454 Meter hohe Bliggspitze in den Ötztaler Alpen erfolgreich durchgeführt werden. Als Anstiegsvariante wählten die beiden Seilschaften unter Führung von Korbinian Kern und Matthias Widmann den Südgrat (Schwierigkeitsgrad II-III). Um diesen zu erreichen ging es zunächst durch wegloses Gelände auf den Hinteren Eiskastenferner, welcher kurz gequert wurde. Der Gipfel war anschließend nach dreistündiger ausgesetzter Gratkletterei erreicht. Im Abstieg musste wiederum der Gletscher gequert werden, und nach zweimaligem Abseilen und gut dreizehn Stunden nach dem Aufbruch kam man wohlbehalten wieder im Tal an. Ein Video ist über folgenden Link zu sehen: http://www.dailymotion.com/video/x25y70r_bliggspitze_sport

2014-09-06-05   2014-09-06-04 Bliggspitze

19.-20. Juli 2014: Auf den Gipfel der Schesaplana (2967 m)

Eine Hochtour ohne Eisausrüstung zur Schesaplana – das war das Ziel der elf Teilnehmer bei der zweitägigen Führungstour im Rätikon. Nachdem schönstes Wetter herrschte, nahm die Gruppe gleich am ersten Tag die 1400 hm bis zum Gipfel der 2967 Meter hohen Schesaplana in Angriff, wozu man etwa vier Stunden benötigte. Eine herrliche Gipfelsicht belohnt dann für die Mühen. Nach einer Übernachtung auf der 1970 Meter hoch gelegenen Douglashütte am Lünersee konnte am zweiten Tag noch eine mit 500 hm etwas kleinere Tour unternommen werden, bevor die zu dieser Jahreszeit üblichen Gewitter zum Abstieg ins Brandnertal zwangen.

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17. Mai 2014: Spaltenbergungskurs im Vereinsheim

7 Mitglieder unserer Sektion haben dem Aufruf des Organisators Thomas Funk gefolgt und sind am Vereisheim erschienen, um die Kenntnise der Spaltenbergungstechnik aufzufrischen, bzw. neu zu erlernen. Thomas Funk, mit Hilfe von Erhardt Andre haben die Technik für die Spaltenbergung in einer Dreierseilschft, sowie die Möglichkeit der Selbstrettung bei einer Zweierseilschaft vermittelt. Bei der Selbstrettungstechnik mit zwei Prussikknoten hat man feststellen können, wie schwierig es unter Umständen sein kann, sich selber hochkämpfen zu müssen. Es war eine gelungene Veranstaltung.

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09.-11. August 2013: Hochtour Piz Palü (3905 m)

 War der Aufstieg zur 2973 Meter hoch gelegenen Diavolezza-Hütte am Samstag noch eine recht „nasse Angelegenheit“, so zeigte sich der Gipfeltag am Sonntag jedoch von seiner allerbesten Seite. Die Teilnehmer – aufgeteilt in vier geführte Gruppen – machten sich daher auch sehr zuversichtlich – wie üblich noch in der Dunkelheit – auf den Weg zum fast 1000 Meter höher gelegenen Gipfel. Auf guter Spur – am steilen Aufschwung zum Ostgipfel und dann weiter am Grat zum Mittelgipfel erleichterten breite Stufen das sichere Vorankommen – war nach fünfeinhalb Stunden für die 12 Gipfelstürmer das Ziel erreicht. Nach der Rückkehr zur Hütte konnten Organisator Isi Guckert, die anderen Führer und Teilnehmer das fantastische Panorama in diesem „Festsaal der Alpen“ nochmals ausgiebig genießen.

2013-08-10-03 Piz Palü   2013-08-10-02 Üiz Palü   2013-08-10-01 Piz Palü  2013-08-10-04 Piz Palü

03.-04. August 2013: Hochtour auf den Schwarzenstein (3369 m)

Brütende Hitze begleitete die neunköpfige, von Rainer Reith geführte Gruppe vom Parkplatz Breitlahner (1257 m) in den Zillertaler Alpen die 790 Hm hinauf zur Berliner Hütte (2044 m). Am nächsten Morgen wurden dann um 5:30 Uhr die weiteren 1325 Hm hinauf zum Schwarzenstein angegangen, dessen Gipfel von allen Teilnehmern nach 5 Std. erreicht wurde. Das traumhafte Wetter hielt sich sehr lange, beim Abstieg allerdings wurde die Gruppe doch noch von einem heftigen Gewitter so richtig „abgewaschen“.

2013-08-04-03 Schwarzenstein   2013-08-04-01 Schwarzenstein   2013-08-04-02 Schwarzenstein

 

27. – 28. Juli 2013: Hochtour auf die Wildgerlosspitze (3278 m)

Als anspruchsvolle Gletscher- und Hochtour erwies sich die zweitägige Sektionstour auf die Wildgerlosspitze in den Zillertaler Alpen. 900 Hm mussten schon am Samstag bewältigt werden, um vom Gasthaus Bärenbad (1449 m) und am Stausee Zillergrund vorbei die 2363 Meter hoch gelegene Plauener Hütte zu erreichen. Am Sonntag ging’s dann in zwei  Seilschaften –  geführt von Thomas Funk und Rainer Reith – weitere 900 Hm in viereinhalb Stunden über das Kuchelmooskees und weiter in sehr schöner Kletterei (Schwierigkeitsgrad II-III) über den Südgrat auf den Gipfel (3278 m).

2013-07-28-03 Wildgerlosspitze   2013-07-28-01 Wildgerlosspitze   2013-07-28-02 Wildgerlosspitze

 

20.-21. Juli 2013: Hochtour auf die Hochvernagtspitze (3520 m)

Als Traumtour entpuppte sich die zweitägige Hochtour auf die Hochvernagtspitze im Ötztal. Gleich zehn Teilnehmer wanderten am Samstag unter der Führung von Isi Guckert und Elisabeth Oswald die 900 Hm vom bekannten Bergsteigerdorf Vent (1900 m) zur wunderschön gelegenen Vernagthütte (2755 m). Am Sonntag ging’s dann mit Pickel und Steigeisen über den spaltenreichen Vernagtgletscher weitere 800 Hm auf den für seinen großartigen Rundumblick bekannten Gipfel und anschließend wieder zurück ins Tal.

2013-07-20-04 Hochvernagtspitze   2013-07-20-01 Hochvernagtspitze   2013-07-20-02 Hochvernagtspitze   2013-07-20-03 Hochvernagtspitze